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möchten wir die Redebeiträge zur Tagung dokumentieren.
Zum Anschauen der Beiträge einfach auf die jeweiligen
Namen klicken.
Impulsreferate zur Bedeutung und Konsequenzen des Vorhabens
Dienstleistungsrichtlinie aus drei Perspektiven
Sigrid Skarpelis-Sperk,
MdB: Auswirkungen für die Mitgliedstaaten
Thomas Fritz, attac: Auswirkungen für
die Daseinsvorsorge
Karin Alleweldt, DGB: Auswirkungen
auf die Arbeitnehmer
12:00 Sicht von Branchen und Verbänden - Statements
zu Wirkungen in Branchen und gesellschaftlichen Feldern
• Dr. Kay Ruge, Deutscher
Landkreistag
• Jan Dannenbring, Zentralverband
des Deutschen Handwerks
• Thomas Prinz, Bundesvereinigung
der Deutschen Arbeitgeberverbände
• Frank Schmidt-Hullmann, IG
Bauen-Agrar-Umwelt
• Eva-Maria Michel, Westdeutscher
Rundfunk, Redebeitrag folgt.
13:00 Mittagspause
14:00 Fortsetzung der Statements nach der Mittagspause
• Dr. Stephanie Scholz,
Diakonisches Werk der EKD, für die Bundesarbeitsgemeinschaft der
Freien Wohlfahrtspflege
• Dr. Bodo Herrmann, Verband
kommunaler Unternehmen e.V.
• Wolfgang Goldmann, IG Metall
15:00 Podiumsdiskussion zum Entwurf der Dienstleistungsrichtlinie - Markt,
Wettbewerb, öffentliche Güter, zukünftige Entwicklung unserer
Gesellschaft
Evelyne Gebhardt MdEP, Sozialdemokratische Fraktion im
EP
Othmar Karas, MdEP, Vizepräsident der EVP-ED-Fraktion des EP
Frank Bsirske, Vorsitzender ver.di
Cornelia Staritz, attac Österreich
Moderation: Wolfgang Greif, Mitglied des europäischen Wirtschafts-
und Sozialausschusses, Gewerkschaft der Privatangestellten, Wien
17:00 Ende der Veranstaltung
Eine Tagung von SoVD, ver.di, IG Metall, IG BAU und attac
(weitere Träger sind angefragt)
Tagungsort: ver.di Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Wir danken der Friedrich-Ebert-Stiftung, die es ermöglicht
hat, dass die Tagung auch in englischer und französischer Sprache
durchgeführt werden kann.
Weiterführend:
•Sigrid Skarpelis-Sperk,
MdB: Die EU-Dienstleistungsrichtlinie: Eine radikale Abkürzung
auf dem Weg zu einem neoliberalen Europa
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Die Einladung zu Tagung
Sehr geehrte Damen und Herren,
"Die nationalen Vorschriften sind z.T. archaisch, übertrieben
aufwendig, und sie verstoßen gegen das EU-Recht. Diese Vorschriften
müssen schlichtweg verschwinden." Mit diesen Worten hat der
zuständige EU-Binnenmarkt-Kommissar Frits Bolkestein zu Beginn des
Jahres die Zielrichtung der EU-Dienstleistungsrichtlinie vorgegeben, die
inzwischen seinen Namen trägt.
Die Richtlinie soll den gesamten Dienstleistungsbereich
erfassen, der in den meisten EU-Staaten mehr als 70% der Beschäftigung
und der Wirtschaftskraft stellt. Darunter sind so verschiedene Branchen
wie die Bauindustrie, der Handel, die Wasserversorgung oder Kulturbetriebe.
Sie hat Auswirkungen auf Verbraucher-, Arbeits- und Umweltschutzstandards.
Für Bürokratieabbau auf breiter Front und Entfesselung
des Binnenmarktes soll die Einführung des so genannten "Herkunftslandsprinzips"
sorgen. Die Erbringung von Dienstleistungen soll nur noch den Gesetzen
und Standards unterliegen, die am Ort der Niederlassung des Dienstleisters
gelten. Für Kontrollen soll der Staat verantwortlich sein, in dem
die Firma ihren Sitz hat.
Nach den Stellungnahmen aus Verbänden und Organisationen
hat die Diskussion um die EU-Dienstleistungsrichtlinie in den letzten
Monaten auch eine breite Öffentlichkeit erreicht. Diese Tagung soll
dazu beitragen, diese Diskussion um die Richtlinie weiterzuführen
und die Chancen und Risiken dieser tiefgreifenden Reform des Binnenmarktes
abzuwägen.
Die Tagung wird von mehreren Organisationen getragen, in
deren Namen ich Sie herzlich einladen möchte. Über Ihre Teilnahme
würden wir uns sehr freuen.
Frank Bsirske
Vorsitzender ver.di, auch im Namen der anderen Träger
Anmeldungen bitte bis 3.12.2004, bitte folgendes
Formular (inkl. Programm) benutzen:
>>einladung10.12.pdf
Anfragen und Informationen:
ver.di Bundesvorstand, Büro Vorsitzender, Paula-Thiede-Ufer 10, Tel
030-6956-1003 Fax 030-6956-3152
Tagung "EU-Dienstleistungsrichtlinie: Bestimmt der Markt die Zukunft
unserer Gesellschaft?"
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