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Berichte vom Freitag
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Es ist genug für alle da!
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Berlin, 15.05.04 - Mittlerweile etwa 1900 Teilnehmende verfolgten am Samstag die Workshops und Vorträge beim Perspektivenkongress.
Attac stellte am Abend seine Kampagne »Genug für alle« vor. Nach der Einschätzung von Attac-Geschäftsführerin Sabine Leidig gibt es genug Produktionsmittel, um allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen.
Sie forderte, bei den »Umverteilungsmaschinen« anzusetzen.
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Sabine Leidig und Dagmar Paternoga
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Gerd Becker, Klaus Steinitz, Axel Troost
Die alternativen Wirtschaftsgutachter der Memo-Gruppe
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Berlin, 15.05.04 -
Die »Memorandum-Gruppe«, die seit 1975 regelmäßig alternative Gutachten zu den Wirtschaftsweisen veröffentlicht, widerlegt die These, es gäbe keine Alternative zur aktuellen Politik der Bundesregierung.
Eine Alterntive müsse sowohl die soziale Unsicherheit als auch die wirtschaftliche Stagnation beseitigen.
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Wissen teilen - keine Kontrolle der Industrie über »geistiges Eigentum» |
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Berlin, 15.05.04 -
Ein Podium von WissenschaftlerInnen aus verschiedensten Bereichen befasste sich mit dem Thema Geistige Eigentumsrechte.
Einig waren sie sich darin, dass jeder Zugang zu Wissen und Information haben muss. Die SchöpferInnen müssen vergütet werden, nicht aber die Industrie, wenn sie ohne eigenen Beitrag von Patenten und Rechten profitiert.
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Neoliberale Vorurteile - und die Fakten |
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Berlin, 15.05.04 -
Die herrschende Politik bringt das Gegenteil von dem, was sie uns verspricht. So das Fazit von Michael Heinrich in einem der Nachmittagsworkshops am Samstag.
Die Steuersenkung erhöhe die sozialen Ungleichheiten, und die Senkung der Löhne führe tendenziell in eine Deflationskrise, so der Referent von PROKLA, Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft
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Ein konkretes Vernetzungsprojekt: das Bündnis Soziale Bewegung NRW |
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Berlin, 15.05.04 -
Alle reden über Vernetzung, KollegInnen Gewerkschaften, Attac und anderen Organisationen in NRW praktizieren sie: Vor einem Jahr rief ver.di NRW zu einem »Bündnis für soziale Bewegung« (BSB) auf. Mittlerweile umfasst es auf Landesebene 27 Organisationen.
Das Bündnis ist auf Langfristigkeit angelegt und will die Hegemonie des Neoliberalismus brechen. mehr
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Gitti Götz (Attac) und Jürgen Glaubitz (ver.di)
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Initiative »Gute Arbeit« der IG Metall |
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Berlin, 15.05.04 -
Die IG Metall diskutiert am Vormittag des zweiten Kongresstages über die Folgen der gegenwärtigen Arbeitswelt: Die, die noch Arbeit haben, leiden oft unter Dauerstreß und tragen höhere Gesundheitsrisiken - ein Problem insbesondere in befristeten und Leiharbeitsverhältnissen. Nur ein Drittel der Beschäftigten erreicht das reguläre Rentenalter. mehr
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Biopiraterie: Gefahren und Widerstand |
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Berlin, 15.05.04 -
Biopiraterie als eine besondere Form der ungerechtfertigten Wissensaneignung war das Thema eines Vortrags von Christiane Gerstätter, Juristin der BUKO-Biopiraterie-Kampagne.
Sie führte aus, wie Konzerne sich traditionelles Wissen, beispielsweise über die Heilwirkung von Pflanzen, aneignen und mit Hilfe von Patenten und Schutzrechten allein davon profitieren. mehr
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Soziale Ungleichheit im Bildungswesen |
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Berlin, 15.05.04 -
Mißstände, Probleme und Alternativen in den verschiedenen Teilbereichen des Bildungssektors waren das Thema einer Podiumsdiskussion des Kongresses am Samstag vormittag.
Eva-Maria Stange von der Gewerkschaft Erziehung und Wisenschaft (GEW) stellte das Gesamtschul-Konzept »Eine Schule für alle« vor, bei dem alle Kinder bis zur 9. Klasse gemeinsam lernen.
Auch der Hochschulbereich und die Studiengebühren waren Thema der Diskussion. mehr
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Die »solidarische Einfachsteuer« - ein Konzept für mehr Steuergerechtigkeit
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Berlin, 15.05.04 - Der Wirtschaftswissenschaftler Sven Giegold (Attac) stellte das Konzept der solidarischen Einfachsteuer vor.
Kern dieses Vorschlags: alle Einkommensarten sollen besteuert werden, und zwar größere Einkommen stärker als kleinere.
Kapitaleinkünfte sollen bereits an der Quelle besteuert werden, das soll, so wie häufigere Betriebsprüfungen, Steuerhinterziehung erschweren. mehr
Bilder vom Samstag
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Privatisierung der Politik – Erosion von Demokratie |
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Berlin, 15.05.04 -
Die Politik des Markradikalismus droht jede Politik aufzulösen:
Wo - angeblich- keine Alternativen bestehen, gibt es auch keinen Raum für Entscheidungen, Kontroversen, Kritik
öffentliche Diskurse und Partizipation der Bürgerinnen und Bürger.
In Wirklichkeit wird weiter Politik gemacht, aber politische Herrschaft entzieht sich immer mehr der
Anforderung demokratischer Legitimation. Sie tarnt sich als privat-ökonomische Verfügungsgewalt,
unterstützt von einer selbst zur Herrschaftsinstanz gewordenen Wissenschaft.
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Berichte gibt's auch unter:
http://de.indymedia.org/2004/05/83556.shtml
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Hinweis: Die Fotos der Onlineberichterstattung hat, wenn nicht anders bezeichnet, Sven Opitz geschossen. Sie dürfen für politische Initiativen frei verwendet werden, für andere Zwecke nur nach Rücksprache |
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E-Mail während des Kongresses: perspektiven-webmaster@attac.de |
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Die Online-Redaktion während des Kongresses: Gitti Götz, Jürgen Räuschel,
Peter Ridder, Sven Opitz, Robert Leisner, Uli Bals, Anna Bodenheimer u.a.
Die Online-Berichte geben die Sichtweise der AutorInnen wieder und sind keine Meinungen
irgendwelcher Organisationen oder Gremien.
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