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Presseinformation - Pressemitteilung |
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Perspektivenkongress "Es geht
auch anders!"
Gemeinsame Pressemitteilung
Berlin, 16. Mai 2004
* Rund 2000 Teilnehmer bei "Perspektivenkongress" in Berlin
* Konzepte für Steuergerechtigkeit, Bürgerversicherung und
Arbeitszeitverkürzung
Mit rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat der "Perspektivenkongress",
der heute in der TU Berlin zu Ende geht, die Erwartungen der Veranstalter
weit übertroffen. Unter dem Motto "Es geht auch anders!"
ging es in 125 Veranstaltungen um Alternativen zur neoliberalen
Politik und Strategien zu ihrer Durchsetzung. In den Vorträgen,
Workshops und Podien wurde deutlich, dass es - anders als von
Regierung und Opposition behauptet - viele realisierbare Alternativen
gibt.
Statt die sozialen Sicherungssysteme abzubauen und zu privatisieren,
sollten sie zu einer umfassenden Bürgerversicherung für
alle Menschen und Einkunftsarten ausgeweitet werden. Auf große
Zustimmung stieß auch das Konzept einer "Solidarischen
Einfachsteuer" von ver.di und Attac, das kleine und mittlere
Einkommen entlastet, während Steuerflucht bekämpft wird.
Den aktuellen Bestrebungen, die Arbeitszeiten zu verlängern,
setzte der Kongress die Forderung nach Umverteilung und Verkürzung
der Arbeitszeiten entgegen. Auf breite Ablehnung stießen
die Hartz-Gesetze, die für Millionen Menschen auch jeden
noch so schlecht bezahlten Job für zumutbar erkären
oder sie in die Armut treiben. Gefordert wurden stattdessen existenzsichernde
Löhne, auskömmliche Renten und ein bedingungsloses Grundeinkommen
für alle.
Beim Kongress wurde zudem deutlich, dass viele politische Fragen
im Zeitalter der Globalisierung nicht auf nationaler Ebene zu
lösen sind, sondern dass soziale Rechte auf internationaler
Ebene durchgesetzt und ausgeweitet werden müssen. Dazu müsse
die EU dringend ihre neoliberale Orientierung aufgeben und demokratischer
werden.
Um einen Richtungswechsel in der Politik zu erreichen, wollen
die Träger des Kongresses, darunter neben Gewerkschaften
Organisationen aus Wissenschaft, Kirche, Sozialverbänden
und viele weitere politische Initiativen und soziale Bewegungen,
ihre Zusammenarbeit ausbauen. Neben lokalen Bündnissen wurden
beim Kongress Aktionen zu den Themen Steuergerechtigkeit und Arbeitszeitverkürzung
beraten. Auch zeichnet sich ab, dass es im nächsten Jahr
erstmals ein Sozialforum in Deutschland geben wird.
* Berichte und Fotos von vielen Veranstaltungen des Kongresses:
http://www.perspektivenkongress.de
* Für Rückfragen:
- Cornelia Haß (Pressesprecherin ver.di), Tel. 0160-1528827
- Malte Kreutzfeldt (Pressesprecher Attac), Tel. 0170-2334746
- Michael Knoche (Pressesprecher IG BAU), Tel. 0171-5316472
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Gemeinsame Presseinformation - Pressemitteilung |
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Gemeinsame Presseinformation des Trägerkreises Perspektivenkongress
Berlin, 14. Mai 2004
* 70 Organisationen, 120 Veranstaltungen, über 1200 Teilnehmer:
* Perspektivenkongress beginnt heute in Berlin
Mehr als 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von heute an zum Perspektivenkongress in Berlin erwartet, zu dem 70 Organisationen gemeinsam aufgerufen haben. Unter dem Motto "Es geht auch anders - Perspektiven für eine andere Politik" geht es vom 14. bis 16. Mai in der Technischen Universität Berlin darum, Alternativen zur neoliberalen Politik von Bundesregierung und Opposition vorzustellen un zu diskutieren."Wir wollen der angeblichen Alternativlosigkeit die Stirn bieten. Solidarität und soziale Gerechtigtkeit sind möglich", heißt es im Aufruf zum Kongress.
Außerdem soll der Kongress dazu dienen, die beteiligten Gruppen stärker zu vernetzen und die Zusammenarbeit zu intensivieren. Dazu findet im Anschluss an den Kongress am Sonntag Nachmittag ein Treffen der Träger und MultiplikatorInnneen statt, um über die konkrete Weiterarbeit nach dem Kongress zu beraten. Neben Gewerkschaften und Attac beteiligen sich am Kongress Organisationen aus Wissenschaft, Kirche, Sozialverbänden sowie viele weitere politische Initiativen und soziale Bewegungen. Eröffnet wird der Kongress heute um 18 Uhr mit einer Rede des katholischen Sozialethikers Friedhelm Hengsbach mit dem Titel "Die Solidarität schmilzt nicht von selbst".
Hinweise für die Presse:
* Während des Kongresses steht für JournalistInnen ein Arbeitsraum mit Computer-Anschluss zur Verfügung: Raum H 2051 im Hauptgebäude der Technischen Universität, Straße des 17. Juni 135.
* Am heutigen Freitag, 14. Mai, geben die Trägerkreismitglieder Niko Stumpfögger (ver.di), Philipp Hersel (Attac) und Annelie Buntenbach (IG BAU) um 17 Uhr im Presseraum (H 2051) eine kurze Einführung in das Programm, die ReferentInnen und die Hintergründe des Kongresses.
* Am Sonntag, 16. Mai, um 13.30 Uhr (nach Abschluss des Abschlusspodiums) stehen Vertreter von Trägerorganisationen in einem Gespräch im Presseraum (H 2051) für ein kurzes Resümee und Fragen zur Verfügung. Anwesend sind Frank Bsirske (ver.di), Philipp Hersel und Kerstin Sack (Attac), Marianne Saarholz (Sozialverband Deutschand) u.a.
* Das komplette Programm und weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter http://www.perspektivenkongress.de * Hinweise zu ReferentInnen und dem Programm stehen in der Presseinformation vom 9. Mai unter http://www.perspektivenkongress.de/presse
* Für Nachfragen und die Vermittlung von InterviewpartnerInnen stehen während des Kongresses zur Verfügung: -
Cornelia Hass (Pressesprecherin ver.di), Tel. 0160-1528827 -
Malte Kreutzfeldt (Pressesprecher Attac), Tel. 0170-2334746 -
Michael Knoche (Pressesprecher IG BAU), Tel. 0171-5316472
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Tagungsbüro Perspektivenkongress
e-mail: tagungsbuero@perspektivenkongress.de
Postanschrift: Perspektivenkongress, 10499 Berlin
Telefon: 0180 / 590 - 4000, Fax: 030 / 26366 - 1396
www.perspektivenkongress.de
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Gemeinsame
Presseinformation - Pressemitteilung |
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Gemeinsame Presseinformation
des Trägerkreises Perspektivenkongress
Berlin/Frankfurt, 6. Mai 2004
* Mehr als 100 Workshops und prominent besetzte Podien über
Alternativen zu Sozialabbau und Sparpolitik:
* Perspektivenkongress vom 14.-16. Mai in der TU Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
in einer Woche beginnt der Perspektivenkongress von Gewerkschaften,
sozialen Bewegungen, WissenschaftlerInnen und Umweltverbänden in
der Technischen Universität in Berlin. Nachdem das Programm mit
mehr als 100 Workshops und prominent besetzten Podien jetzt
feststeht, möchten wir Ihnen auf diesem Weg Auszüge daraus
vorstellen und Sie herzlich zum Kongress einladen.
Der Kongress wird am Freitag,, 14. Mai, um 18 Uhr mit einer Rede
des katholischen Sozialethikers Prof. Friedhelm Hengsbach zum "Zerfall des sozialen Zusammenhalts und Umwertung der Werte" und
einer Rede von Luciana Castellina vom Manifesta Italiana über "Soziale Bewegungen gegen neoliberale Deutungsmuster und
Herrschaftsmodelle" eröffnet. Anschließend diskutieren Jürgen
Peters (IG Metall), Pedram Shahyar (Attac), Brigitte Young
(Universität Münster), Martina Wasserloos-Strunk (Reformierter
Bund) und Gustav Horn (DIW Berlin) über die "Kritik des
vorherrschenden Gesellschafts- und Politikmodells". Moderiert wird
das Eröffnungspodium von der Chefredakteurin der Tageszeitung
(taz), Bascha Mika.
Das Programm wird am Sonnabend ab 9 Uhr mit Vorträgen, Panels und
Workshops fortgesetzt. Die Bandbreite der Themen erstreckt sich von "Wege zu mehr Beschäftigung" und "Wie viel Markt verträgt die
Demokratie?" über "Finanzierbarkeit des Sozialstaats?" und "Innovationen - wohin?" bis hin zu "Ökologischer Umbau und soziale
Gerechtigkeit" und "Freie Informationsgesellschaft statt
Monopolisierung von Infrastruktur und Wissen". Ab 21 Uhr spielt die
Ska-Band "Tiefenrausch" in der neuen TU-Mensa.
Prominente Gäste am Sonnabend sind unter anderem Elmar Altvater (FU
Berlin, Attac-Beirat), Ursula Engelen-Kefer (DGB), Hans-Helmut Kotz
(Deutsche Bundesbank), Jürgen Kromphardt (TU Berlin), Birgit
Mahnkopf (FHTW Berlin), Jürgen Peters (IG Metall), Reiner Plassmann
(Europäischer Verband öffentlicher Unternehmen), Eva-Maria Stange
(GEW), Barbara Stolterfoth (Dt. Parität. Wohlfahrtsverband),
Andreas Wörgötter (OECD) und Klaus Wiesehügel (IG BAU).
Zum Abschluss sprechen am Sonntag ab 10 Uhr Prof. Ewald Nowotny von
der WU Wien "Für eine andere europäische Wirtschafts- und
Wettbewerbspolitik" und Prof. Ariel Salleh von der Universität
Melbourne überbringt ein "Grußwort aus dem Süden". Bei einem
Abschlusspodium diskutieren dann Frank Bsirske (ver.di), Hugo Braun
(Initiative für ein Deutsches Sozialforum), Kerstin Sack (Attac),
Nele Hirsch (Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften - fzs)
und die Publizistin Mechthild Jansen über "Alternativen, für die es
sich zu streiten lohnt".
Am Freitag findet um 17 Uhr im Pressearbeitsraum (H 2051) ein
kurzes Briefing für Medienvertreterinnen und -vertreter statt.
Im Anschluss an das Abschlusspodium bieten wir Ihnen am Sonntag ab
13.30 Uhr ein Pressegespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des
Trägerkreises an. Genauere Informationen dazu erhalten Sie in der
kommenden Woche.
Das komplette Programm, alle Träger und Unterstützer und die
Möglichkeit, sich als Medienvertreter zu akkreditieren sowie eine
Anfahrtsbeschreibung finden Sie im Internet unter:
http://www.perspektivenkongress.de
Informationen zu Ablauf und Akkreditierung bekommen Sie im
Kongressbüro unter 0180-5904000. Für inhaltliche Rückfragen stehen
Ihnen Annelie Buntenbach (IG BAU) unter 0177-5218781 und Philipp
Hersel (Attac-Koordinierungskreis) unter 0179-6727351 zur
Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Annelie Buntenbach
Philipp Hersel
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Tagungsbüro Perspektivenkongress
e-mail: tagungsbuero@perspektivenkongress.de
Postanschrift: Perspektivenkongress, 10499 Berlin
Telefon: 0180 / 590 - 4000, Fax: 030 / 26366 - 1396
www.perspektivenkongress.de
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Gemeinsame
Presseinformation - Presseeinladung |
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Berlin/Frankfurt, 22. April 2004
- Gewerkschaften, soziale Bewegungen und Sozial- und Umweltverbände:
Es gibt Alternativen!
- Gemeinsamer Perspektivenkongress “Es geht auch anders”
vom 14.-16. Mai in Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Massendemonstrationen von Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und
Sozialver-bänden am 3. April mit über 500.000 Teilnehmerinnen
und Teilnehmern haben gezeigt: Die Politik des Sozialabbaus der Bundesregierung
und die noch einschneidenderen Forderungen der Opposition werden von großen
Teilen der Bevölkerung nicht geteilt. Aber statt sich mit den Forderungen
nach einer anderen Politik ernsthaft auseinander zu setzen, erklären
Regierung, Opposition und Unternehmensverbänden lapidar, dass die außerparlamentarischen
Kräfte außer Protest und Nein-Sagen nichts zu bieten hätten.
Das ist falsch. Es gibt Alternativen zu dieser Politik des perspektivlosen
Sozialabbaus. Um diese vorzustellen und zu diskutieren, veranstaltet ein
Bündnis von Gewerkschaften, sozialen Bewegungen sowie Wissenschaftlern,
Sozial- und Umweltverbänden vom 14. bis 16. Mai in der Technischen
Universität in Berlin unter dem Motto "Es geht auch anders!"
einen Perspektivenkongress.
Ein breites Spektrum alternativer Politikansätze - das von der Bürgerversicherung,
einem existenzsichernden Mindesteinkommen und ökologischem Umbau über
die Kontrolle der internationalen Finanzmärkte, Europa als soziale
Zivil- statt Militärmacht und eine Steuerreform für soziale Gerechtigkeit,
Transparenz und Umverteilung von oben nach unten bis hin zu einer aufgeklärten
Wirtschaftspolitik mit Angebots- und Nachfrageseite und der Stärkung
öffentlicher Investitionen in Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche
Innovation reicht – zeigt dabei deutlich, dass es tatsächlich
anders und besser geht als dies zurzeit der Fall ist.
Erwartet werden über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Unter
den prominenten Gästen sind Elmar Altvater (FU Berlin, attac-Beirat),
Frank Bsirske (ver.di), Ursula Enge-len-Kefer (DGB), Prof. Dr. Friedhelm
Hengsbach (Uni Frankfurt/M.), Gustav Horn (DIW), Hans-Helmut Kotz (Deutsche
Bundesbank), Jürgen Kromphardt (TU Berlin), Birgit Mahnkopf (FHTW Berlin),
Jürgen Peters (IG Metall), Reiner Plassmann (Europäischer Verband
öffentlicher Unternehmen), Eva-Maria Stange (GEW), Barbara Stolterfoth
(Dt. Parität. Wohlfahrtsverband), Andreas Wörgötter (OECD)
und Klaus Wiesehügel (IG BAU). Aus dem Ausland erwarten wir unter anderem
Luciana Castellina (il manifesto, Italien), Prof. Ewald Nowotny (ehem. Vizevorsitzender
der europäischen Investitions-bank, WU Wien) und Prof. Ariel Salleh
(Universität Melbourne, Australien).
Wir würden uns freuen, Sie beim Perspektivenkongress begrüßen
zu können. Das kom-plette Programm, alle Träger und Unterstützer
und die Möglichkeit, sich als Medienver-treter zu akkreditieren finden
Sie im Internet unter:
http://www.perspektivenkongress.de/akkreditierung.pdf
Informationen zu Ablauf und Akkreditierung bekommen Sie im Kongressbüro
unter 0180-5904000. Für inhaltliche Rückfragen stehen Ihnen Annelie
Buntenbach (IG BAU) unter 0177-5218781 und Philipp Her-sel (attac-Koordinierungskreis)
unter 0179-6727351 zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Annelie Buntenbach
Philipp Hersel
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Tagungsbüro Perspektivenkongress
e-mail: tagungsbuero@perspektivenkongress.de
Postanschrift: Perspektivenkongress, 10499 Berlin
Telefon: 0180 / 590 - 4000, Fax: 030 / 26366 – 1396
www.perspektivenkongress.de
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